Letzte Meldungen und Anmerkungen

Leider sind Meldungen über unsere Aktivitäten inzwischen von der Tagespolitik verdrängt worden. Die  Sensationslust der Medien scheint das in dieser ernsten Zeit notwendige klare Denken zu erschweren. Ich hänge noch eine kleine Geschichte an, in der sich das Virus über uns seine Gedanken gemacht hat. 


         

 

                       STELLUNGNAHME

                      von  SARS-CoV2-19

                      umgesetzt für den Homo sapiens durch Ch. Ertel

                        

 

 

                     Meine Existenz verdanke ich der von euch idealisierten Mutter Natur. Schlicht gesagt, dem puren Zufall. Wie auch ihr selbst Zufallsprodukte seid, auch wenn ihr euch oft für einmalig haltet. Ihr habt euch für mich einen fast poetischen Namen einfallen lassen. Liebevoll nennt ihr mich das Coronavirus. Im Gegensatz zu eurem Dasein gestaltet sich mein Leben recht einfach. Scheinbar habe ich kein eindeutiges Ziel und ich philosophiere nicht den ganzen Tag über den Sinn meiner Existenz. So gab es in unserer Gemeinschaft keine großen Heerführer, keine gefährlichen Weltverbesserer mit ihren Ideologien, keine Stars und Idole. Wir sind so ziemlich alle gleich, ein Zustand, den sich manche von euch herbeisehnen. Wir tragen lediglich einen kleinen Informationsstrang als Kopieranleitung mit uns herum. Unser Ziel ist es, uns rasch und viel zu vermehren. Wobei dies bei uns völlig emotionslos ohne Vergnügen erfolgt. Wie die höheren, weiter entwickelnden Verwandten, die Bakterien, die euch in einer nicht vorstellbaren Anzahl besiedeln, nisten wir uns bei euch  ein, wenn wir die Gelegenheit dazu haben. Wir benutzen die Energie eurer Zellen, um unsere Kopiervorschriften zu verwirklichen. Dabei werden wir von euch meist als Feinde angesehen. Ihr bekämpft uns nehmt uns aber oft nicht so richtig ernst. Mindestens seit der letzten Jahrtausendwende haben welche von uns immer wieder für große Aufregung gesorgt. Dabei habt ihr  kurzfristig mit Panik reagiert. Eure Medien haben sich zeitweise im Verbreiten von Horrormeldungen überschlagen. So richtige Lehren aus diesen Ereignissen habt ihr aber nicht gezogen. Ihr habt euch weiter mit ganz anderen Dingen beschäftigt.  Das sich ändernde Klima wurde zu akuter Bedrohung und ließ euch den Notstand ausrufen. In der Umwelt schnüffelt ihr jedem Molekül hinterher und seht das Ideal in der Einhaltung immer kleinerer Grenzwerte. Dabei erzeugten manche Mitglieder eurer Gemeinschaft lautstark Ängste z.B. vor der Chemie und Strahlung. Eine Flut von Gesetzen und so genannten wissenschaftlichen Studien sollte uns vor allen möglichen Bedrohungen bewahren. Es wurde hochgerechnet, mit Modellen wurde euch der vorzeitige Tod angekündigt. Ganze Industriezweige gerieten in Verruf und es wurden alle möglichen Wenden propagiert. Ihr solltet eure Lebensverhältnisse verändern und täglich wurdet ihr zur Mobilitätswende aufgefordert. Übrigens eine Maßnahme die wir als Viren positiv bewerten, da uns überfüllte Nahverkehrsmittel eine exzellente Gelegenheit zur Weiterverbreitung bieten. In der Rückschau habt ihr  den  Namen „Homo Sapiens“ nicht verdient. In der Vergangenheit waren doch viele Dinge nicht von Weisheit geprägt. Denn seit der Jahrtausendwende, wie schon angeführt, hättet ihr eigentlich merken müssen, dass wir Viren häufig Schwierigkeiten bereiten können. SARS, Schweinegrippe, Vogelgrippe, Aids und jetzt Corona waren und sind Warnzeichen genug. Auch euer historisches Gedächtnis hättet ihr auffrischen können. Erinnert euch an die Spanische Grippe, die Hongkong Grippe und ganz früher die Pest. Bei diesen Ereignissen haben wir euch doch gezeigt, welchen Schaden Pandemien anrichten können. Gewiss, ihr habt Fortschritte gemacht. Konntet die Pocken ausrotten. Früher oft tödliche Kinderkrankheiten verloren  durch Impfungen ihren Schrecken.  Dies hat bei euch wohl zu einer gewissen Hybris geführt. So meintet ihr, unsere bakteriellen Brüder in Zukunft durch die Erfindung eurer Antibiotika ausrotten zu können. Dabei habt ihr  die Intelligenz dieser höher entwickelten Verwandtschaft unterschätzt. Sie wussten sich zu wehren und machen euch jetzt als Krankenhauskeime Probleme. Ihr kanntet uns zu wenig, wolltet uns aber besiegen. Es gibt immer noch die stillen Forscher, welche  uns tapfer bekämpfen wollen. Sie setzen alle Energie ein, unsere Verhaltensweisen zu erforschen. Sie könnten eine Gefahr für uns werden. Auch aufmerksame Epidemiologen und die wenigen von eurer Spezies, die sich noch mit Mathematik auskennen, sind für unsereins bedrohlich. Wobei Juristen uns nicht verbieten können, Philosophen und Theologen uns mit ihren Worten nicht beeindrucken werden. Auch Politiker werden schwer mit uns fertig, da sie zwischen Ratlosigkeit und Populismus hin und her schwanken.

                           So können wir euch nur das eine empfehlen; erkennt endlich, dass wir die Mehrheit auf diesem Planeten darstellen und wenige von uns euch wirklich Schlechtes wollen. Vielfach leben wir in guter Symbiose miteinander und haben euch sogar in eurer genetischen Fortentwicklung geholfen. Momentan solltet ihr  aber auf das Händeschütteln und das Anhusten verzichten. Geht etwas auf Distanz zu Euch und Euren Medien. Macht in Zukunft eure Augen auf, damit ihr rechtzeitig merkt, wenn  einige unserer etwas asozialen Artgenossen euch wieder als Reservoir für ihr finsteres Treiben benutzen wollen. Denkt immer daran ihr seid viele, aber wir sind mehr.

 

 

 

     

 

 

 


Schecküberreichung am 14.12.2019 im Rahmen einer kleinen Feier an das Forum gegen Armut im Barthelhof in Ahlen. Bei dem Benefizkonzert kamen 1000 € zusammen. Neben den Spenden trugen  auch fleißige Hände und Gönner (Posthalterey, Sparkasse und Volksbank) zum Gelingen der Veranstaltung bei.

Das Konzert war trotz des Ausfalls mehrerer Stimmen erfolgreich und fand sichtlich gefallen beim Publikum. In der Presse wurde ausführlich darüber berichtet. (Genaueres unter entsprechendem Menüpunkt . Mit Doppelklick lassen sich die Inhalte vergrößern.)




Benefizkonzert am 23.11.2019 in derAula der Sekundarschule Ahlen steht fest

Benefizkonzert „Die Wersetöne“
Ein besonderer Gast aus Peru

Ahlen -

 

Mit einem rasanten, besinnlichen, humorvollen und auch klassischen Programm verschiedener Lieder, Schlager und Chansons hoffen „Die Wersetöne“ am Samstag, 23. November, um 19 Uhr zahlreiche und spendenfreudige Besucher in die Aula der Sekundarschule an der Sedanstraße zu locken. Denn der Chor singt zugunsten des Ahlener „Forums gegen Armut“. 



Pressemitteilung 2.4.2019

 

Regelmäßig trifft sich der Chor "Die Werse Töne" im Bürgerzentrum Ahlen. Jeden Donnerstag  versuchen viele Frauen und leider nur wenige Männer unter professioneller Leitung des Chorleiters Cristián Carrasco ihren Gesang zu verbessern. Am 17. März mussten sie sich aber eher prosaischen Dingen widmen. Es standen die Vorstandswahlen und der Rechenschaftsbericht für 2018 an. Nach langjähriger Führung des Chores gab Birgit Ruhmöller den Vorsitz an Walter Ide ab. Alle Mitglieder und der neue Vorstand haben Ihr für das sechsjährige Engagement herzlichst gedankt. Sie gab einen Rückblick auf das vergangene Jahr, hob nochmals das intensive Übungswochenende im Juni in Hamminkeln und als Highlight das Jubiläumskonzert zum über zwölfeinhalbjährigen Bestehen Anfang Dezember hervor. Letzteres hatte sehr großen Anklang in der Öffentlichkeit gefunden, so dass man sich entschloss,  Ende des Jahres ein Benefizkonzert für das Forum gegen Armut anzustreben. Eine Mischung deutscher und internationaler Lieder füllen momentan den Probenkatalog. In der Tradition des Chores, der Gesang und Profession ohne stressenden  Ehrgeiz verbindet, will man weiterhin anderen Menschen Freude bereiten. Alle,  die gerne singen möchten,  sind herzlich eingeladen, den Stimmumfang der Gemeinschaft zu erweitern. Denn gemäß dem Motto der Europawahl ist auch hier jede Stimme wichtig.

Nähere Informationen kann man auf der Webseite www.diewersetoene.de finden.

 

                             Erster Vorsitzender                          Finanzen                      Schriftführerin                       Zweiter Vorsitzender

                             Dr. Walter Ide                                  Elke Haiduga              Hildegard Oldenburger            Norbert Prinz

Unser erfolgreicher Auftritt Ende 2018

Unsere Lieder für das JahresKonzert

 

 

Das Programm des Jubiläumskonzert  sieht so aus:

 

Lieder Alt und Neu

 

1. Joyful, joyful

 

2. A groovy kind of love 

3. Can't help falling in love 

4. Top of the world 

5. The lion sleeps tonight

 

6. What a wonderful world

7. Somewhere

8. Hallelujah 

9. Down to the river 

 

Renaissance Lieder

 

1. Psalite unigenito

2. Il bianco e dolce cigno

 

Deutsche Lieder 

 

1. Die Gedanken sind frei (+ Publikum)

2. Diplomatenjagd 

3. Hie und da

 

Lieder aus Süd- und Mittelamerika 

 

1. La Bamba (+ Publikum)

2. Banana's Song

3. Luchin 

4. La Fiesta de La Tirana 

5. Mas que nada 

 

Zugabe 

 

Tollite Hostias

 

 

Über unsere Webseite

Wenn Ihr mir Texte sendet, die schnell veröffentlich werden sollen. Die kann ich dann an entsprechender Stelle einbauen. Sendet sie mir zunächst als Mailanhang. Inzwischen wurde die Webseite teilweise erneuert. Der Kalender ist auf dem neuesten Stand. Der Zugang zu einem Ordner mit den aktuellen Liederstimmen, die wir momentan (April 2018) üben, wird über Dropbox ermöglicht. Unsere Browseradresse wurde eine eigene Domain. Dadurch jetzt kostenpflichtig. Speicherkapazität und Bandbreite verbessert. Leider kein Umlaut möglich. Deshalb immer oe schreiben. Die Kosten für ein Jahr wurden gespendet. 



Verwendung der Spenden für Simbabwe

Auf dem Geburtstag unserer Sangesschwester Margret kamen 2715 € als Spenden zusammen. Der Chor hat damit fleißig das Projekt Kambuzuma von Kaite in Simbabwe unterstützt. Um  sich ein Bild von der Verwendung des Geldes zu machen , ist hier der Link zur Webseite  der Organisation hinterlegt:

http://kaite-zim-verein.de/


Ahlener Zeitung 28.6.2018

Konzert in Gelsenkirchen

Pressemitteilung am 12.12. 2017

 

Das Schneechaos, welches in weiten Teilen des Landes nach einem normalen Wintereinbruch herrschte, hat den Ahlener Chor “dieWerseTöne" nicht am Singen gehindert. Beim Humanitas Adventskonzert in der Propsteikirche in Gelsenkirchen konnten die Sängerinnen und Sänger bei der Gestaltung der Feier mitwirken. Mit einem umfangreichen Repertoire aus liturgischen Gesängen, Spirituals und bekannten Weihnachtsliedern  trugen sie zur festlichen Stimmung bei.

Die Veranstaltung, die unter dem Motto “ Heimat“ stand, wurde durch den Auftritt von drei Tenören und einer Sopranistin mit Liedern aus aller Welt untermalt. Die  instrumentale Begeleitung erfolgte durch das Kammerorchester des Ahlener Chorleiters. Der ins Programm eingebundene  Auftritt eines Flüchtlingskinderchores beührte  die Zuhörer und machte manchen nachdenklich .

Den zahlreich erschienenen Musikfreunden, die sich trotz Schnee und Kälte in der alten Kirche eingefunden hatten, schien der Nachmittag, am Applaus gemessen, sehr zu gefallen. Schon am kommenden Sonntag dem 17. Dezember  kann man das Konzert mit noch erweitertem Repertoire  erneut in der Apostelkirche in Essen unter Mitwirkung des Ahlener Chores genießen.


Hier der Zeitungsartikel für die Glocke zu unserer Veranstaltung in Essen, die allen scheinbar viel Freude gemacht hat. 

 

Bericht Konzert in Essen-Frohnhausen

 

Ob der Thesenanschlag in Wittenberg am 31. Oktober 1517 überhaupt in dieser Form stattfand, darüber streiten sich heute noch die Gelehrten.

Real aber war eine bemerkenswerte Theateraufführung über Luthers Leben unter dem Titel “Ich Fürchte Nichts…“, die am 16. September in der Apostelkirche in Essen-Frohnhausen stattfand. Das auch in Ahlen durch Auftritte auf dem Stadtfest bekannte N.N. Theater aus Köln begeisterte die zahlreich erschienenen Zuschauer durch die beeindruckende Umsetzung des Themas. Unter den vielen Veranstaltungen zum Lutherjahr hatte sicherlich diese Aufführung ihren besonderen Charme.

Mit Slapstick, Humor, Tragik und Musik wurde den Besuchern der Reformator einprägsam näher gebracht. In die Spielszenen eingebunden waren Lieder aus jener Zeit, welche von Bernd Kaftan mit musikalischen Klangcollagen angereichert wurden.  Hierbei hatte der Ahlener Chor die "DieWerseTöne“ nach Vorbereitung durch Leiter Cristian Carrasco, seine, die wechselnden Szenen untermalenden, Einsätze. Auch wurden Sängerinnen und Sänger in die Spielszenen mit eingebunden.  Hierdurch wurde diese Aufführung für den Mitwirkenden zu einem besonderen Erlebnis. Der abschließend gemeinsam mit den bewundernswert verwandlungsfähigen Schauspielern gesungene Gospel "Packing Up",  war für den Chor ein Ansporn zu weiteren öffentlichen Auftritten außerhalb ihres Heimatortes.


Gestern lief Probe mit dem N.N Theater schon recht gut, so dass man kein schlechtes Gefühl haben muß. Die auswärtigen Unterstützer/innen haben das Gesangsvolumen erhöht. Irene Schwarz und Herr Kaftan machten uns Mut. Sie haben uns den Ablauf der Aufführung im Einzelnen dargelegt.

Wir treffen uns um am Samstag, den 16. September,  um 14 Uhr in der Apostelkirche in Essen hier auf Maps. Die Aufführung beginnt um 17 Uhr.

Wir sollen schwarze Kleidung tragen. Den Ablauf der Aufführung findet Ihr in etwa unten aus dem Gedächtnis beschrieben.

 

Schaut Euch auch die Seite im Web zum Lutherprojekt vom N.N. Theater an. Hier der Link zur entsprechenden Seite.

 


Ahlener Zeitung 23.9.2017
Ahlener Zeitung 23.9.2017